Zentrum für Literaturforschung Berlin
zurück

Dr. Christine Kirchhoff

geboren 1974 in Berlin

 

 

zurück

Akademische Tätigkeit

1996 - 2003 Studium der Psychologie, Soziologie, Kulturwissenschaften und Philosophie an der Universität Bremen

2003 Diplom in Psychologie

2004 - 2007 Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung

und Lehrbeauftragte an der Universität Bremen

2007 Promotion an der Universität Bremen mit der Arbeit "Zeit und Bedeutung: Zur Aufschlusskraft des psychoanalytischen Konzepts der Nachträglichkeit"

seit Januar 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZfL

zurück

Publikationen

Monographie:

"Das psychoanalytische Konzept der 'Nachträglichkeit'. Zeit, Bedeutung und die Anfänge des Psychischen". Gießen: Psychosozial-Verlag. 2009.

 

Herausgeberschaften:

Dirkopf, Frank, Härtel, Insa et.al. (Hrsg.) 2008: Aktualität der Anfänge. Freuds Brief an Fließ vom 6.12.1896. Bielefeld: transcript.

Kirchhoff, Christine, Meyer, Lars et. al. (Hrsg.) 2004: Gesellschaft als Verkehrung.Freiburg: Ça ira.

initiative not a love song 2003: Subjekt (in) der Berliner Republik. Berlin: Verbrecher Verlag.

 

Aufsätze:

"Wozu noch Metapsychologie?" (erscheint Frühjahr 2010)

"Vom Überleben des Wunsches als Todestrieb. Nachträglichkeit, Subjekt und Geschichte bei Freud." (erscheint in: Schmieder, Falko (Hrsg.): Überleben. Historische und aktuelle Konstellationen, Fink, München. voraussichtlich Frühjahr 2010)

Zur Nachträglichkeit kollektiver Erinnerungsprozesse: Erinnerung als Entübersetzung. In: Schmid, Harald (Hrsg.): Geschichtspolitik und kollektives Gedächtnis. Formen der Erinnerung Bd. 41. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2009.

Überleben des Untergangs. Zu Adornos Negativer Dialektik. In: Trajekte Nr. 18, 19.Jahrg., 2009.

„Das hat doch etwas zu bedeuten?“ Von Überlebseln und Phasen. In: Dirkopf, Frank, Härtel, Insa et.al. (Hrsg.) 2008: Aktualität der Anfänge. Freuds Brief an Fließ vom 6.12.1896. Bielefeld: transcript.

Übertreibungen. Adornos Kritik psychoanalytischer Theorie und Praxis. In: Decker, Oliver, Türcke, Christoph: „Kritische Theorie – Psychoanalytische Praxis“. Gießen. Psychosozial-Verlag. 2007.

Die Möglichkeit als eine der Wirklichkeit fassen. Zum Erfahrungsbegriff Adornos. In: Kirchhoff, Christine, Meyer, Lars et. al. (Hrsg.): Gesellschaft als Verkehrung. Perspektiven einer neuen Marxlektüre. Freiburg: Ça ira. 2004

Vom Wiederaufbau zum neuen deutschen Selbstbewusstsein. In: initiative not a love song: Subjekt (in) der Berliner Republik. Berlin: Verbrecher Verlag. 2003.

Anmerkungen zum Verhältnis von Psychoanalyse und Gesellschaftskritik. In: initiative not a love song: subjekt.gesellschaft. Münster: Unrast. 2000.

 

Vorträge:

"Freud zur Vernunft bringen? Psychoanalyse, Neurowissenschaften und die Frage nach der 'Kultureignung des Menschen'" am 07.12.2009 am Philosophischen Kolloquium an der Universität Oldenburg.

"Wozu noch Metapsychologie?" auf der Tagung "Politische Psychologie heute" vom 04.12-06.12.2009 an der Universität Hannover.

"Hoffnung, Aufschub, Reihenbildung: Freud und die Naturwissenschaften" auf dem Workshop "Freuds Referenzen" vom 13.07. - 14.07.09 am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

"Affected by the Other: Emotions in Psychoanalysis.International Conference "Habitus in Habitat I: Emotion and Motion" vom 09.07. - 12.07.09 an der Charité Berlin, veranstaltet vom ZfL, Berlin School of Mind and Brain, Association for Neuroesthetics.

"Das Überleben des Traumas: Nachträglichkeit, Subjekt und Geschichte bei Freud" auf dem internationalen Symposium "Überleben - Ein neues Paradigma der Kulturwissenschaften?" vom 05.02.-07.02.09 an der Freien Universität Berlin.

"Freud und die Evolution" (zusammen mit Gerhard Scharbert) auf der Jahrestagung des ZfL "Kulturen der Evolution" vom 30.10.-02.11.2008 im Hamburger Bahnhof in Berlin.

"Zur Nachträglichkeit kollektiver Erinnerungsprozesse: Erinnerung als Entübersetzung" auf der Tagung "Geschichtspolitik und kollektives Gedächtnis. Rückblick, Kritik, Perspektiven" vom 16.10.-18.10.2008 an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

"Beschränkt und selbst sich fremd: Psychoanalytische Voraussetzungen von Differenzerfahrung und Fremdverstehen" auf der Tagung "Das Vertraute und das Fremde. Interdisziplinäre Zugänge zu Differenzerfahrung und Fremdverstehen" vom 01.-03.09.2008 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

„'Das hat doch etwas zu bedeuten?' Von Überlebseln und Phasen“ auf der Tagung „Erinnerungsspuren. Überlebsel aus den Anfängen der Psychoanalyse“ vom 08.-10.12.2006 an der Universität Bremen

„Übertreibungen. Adornos Kritik psychoanalytischer Theorie und Praxis“ auf der Tagung „Kritische Theorie – Psychoanalytische Praxis“ vom 21.-23.10.2005 an der Universität Leipzig

„Zwischen Abwehr und Aufklärung: Ort und Funktion des Ödipusmythos in der Psychoanalyse“ auf dem 24. Workshop-Kongress Politische Psychologie vom 19. – 22.5.2005 zum Thema „Mythen Geschichte Medien“ an der Universität Rethymnon, Griechenland

„Prügeln, Hopsen, Kichern – Emanzipation geglückt? Drei Engel für Charlie II – Eine psychoanalytische Interpretation“ am 6.5.2004 im Rahmen der Vortragsreihe „Das Unbewusste Sehen“; Kino 46 / Universität Bremen

„Von ‚Anatomie ist Schicksal’ zum Schicksal der Anatomie? Das psychoanalytische Konzept der Nachträglichkeit und die Frage nach dem Geschlecht“ am 23.11. 2004 im Rahmen einer Vortragsreihe am Zentrum für feministische Forschung, Universität Bremen

„Die Möglichkeit als eine der Wirklichkeit denken. Zum Erfahrungsbegriff Adornos“ auf der Konferenz „Gesellschaft im Widerspruch“ vom 24.10. – 25.10.2003 an der Universität Bremen